Die Cauchois (gesprochen Koschwa) stammt ursprünglich, wie der Name schon andeutet, aus unserem Nachbarland Frankreich. Dort wird sie bereits seit dem 17. Jahrhundert in der Provinz Caux in der Normandie gezüchtet. In den ersten Werken der Taubenliteratur ist von Pariser Kropftauben die Rede, die ein sehr prächtiges Flügelschild gehabt haben und hyazinth-, feuer- und nussbaumfarbig bekannt waren. Urahnen der Cauchois? Man kann nur Vermutungen anstellen.

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Die Cauchoistaube ist in drei grundlegenden Zeichnungsvarianten bekannt. Zum Ersten sind dies die geschuppten Farbenschläge, zum Zweiten die bindigen und zum Dritten die einfarbigen Farbenschläge. Besondere Markenzeichen sind der rein weiße Unterrücken sowie der als Bavette bezeichnete weiße Halbmond auf dem Vorderhals. Bei den geschuppten und bindigen Zeichnungsvarianten darf dieser fehlen.

Von leuchtend bis pastellfarbig, von zart bis kontrastreich bietet die Cauchoistaube recht unterschiedliche Farbvarianten, die z.T. einmalig in der Taubenwelt sind. Damit dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

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Herkunft:

Alte französische Rasse; Ursprung Caux in der Normandie. Aus Kröpfern und Feldfarbentauben (pigeon maille - Schuppenflügeltaube)entstanden und später mit anderen Fleischrassen, wie Mondain und Carneau, veredelt.

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