Buchvorstellung der Geflügelzeitung, Verlag Oertel & Spörer sowie Deutscher Bauernverlag. Reutlingen und Berlin

Geflügelzeitung – Redaktion : Herr Dr. U. Oehm

Rezension:

Cauchois - Porträt einer französischen Taubenschönheit

Von Jürgen Schulz

In der von Reichenbach und Müller 2004 heraus gegebenen Bibliografie : „Deutschsprachige Haustaubenliteratur“, ist Autor Jürgen Schulz namentlich dreimal aufgeführt. Seine erste themenbezogene Broschüre über die Cauchois erschien 1975, nach einer zweiten dann die dritte im Jahr 1988 mit immerhin 111 durchgehend bebilderten A – 4 Seiten. Danach folgen in der Fachpresse sachkundige Aufsätze. Zwischenzeitlich begibt er sich mit akribischem Forscherelan auf die Herkunftssuche, weitere, die ursprünglichen Verknüpfungen mit den einstigen Ahnen der Cauchois, wie die beteiligte Hyacinthtaube, herauszufinden. Beginnend bei Buffon, recherchiert er schließlich weiter bei Boitard et Corbie, Eaton, Lullin, Tegetmeier, Pelletan, Gayot, Neumeister-Prütz, Fulton, Gobin, Baldamus, Dürigen, Lyell, Bungartz, De Boeve, Espanet, Cornevin, Saint-Loup und Blanchon – aber auch bei den uns in publizierender Weise bislang verborgen gebliebenen : Bailly-Maitre, de Roo, Lepagneul sowie Wacquez wird er fündig. Durch historische Neuigkeiten nun ergänzt, brilliert der Text- und Bildautor Jürgen Schulz jetzt mit seiner jüngsten Ausgabe : Cauchois – Porträt einer französischen Taubenschönheit.

Jürgen Schulz, von Berufswegen mit den Aufgaben eines Landrates im niedersächsischen Wendland befasst, ist Jahrgang 1956. Die Liebe zur Taubenzucht entdeckte er auf heimatlichen Höfen: Strasser waren seine ersten Pfleglinge. Nachdem er 1971 den Cauchois-Tauben begegnete und sich deren Zucht ernsthaft verschreibt, schließt er sich als Jungzüchter dem örtlichen Geflügelzuchtverein an; infolge seiner Begeisterung zu dieser attraktiven Französin auch dem Cauchois-Club. Seit seiner Mitgliedschaft dort vielseitig engagiert, übernimmt er sehr bald die Funktion des Zuchtwartes. Bei allen namhaften Schauen des In- und Auslandes gehört er zu den erfolgreichsten Spitzenausstellern. Seit 1998 fungiert er bundesweit und international als Preisrichter.

Mit der Herausgabe dieses Buchtitels – seinem Freund Günter Engelke, dem großen Förderer der Cauchois-Zucht in Deutschland und Ehrenpräsidenten aller europäischen Cauchois-Züchter gewidmet - ist ihm wahrlich ein Meisterwerk gelungen. Des Schreibers Engagement bestimmen ausdrücklich den Lesestoff. Sein Talent zum fesselnden Formulieren und geschliffenem Schreiben, dem Fotografieren sowie ausgestattet mit Sinn für das Gestalten, macht diese Neuerscheinung zu einer bibliophilen Fundgrube. Ihr hoher Wert liegt vor allem in der Weitergabe von Insiderwissen, was die praktische Zuchtarbeit betrifft, ebenso was das heikle Schaufertigmachen angeht. Und nicht nur das: Erläuternde Texte sowie fotografische Merkmalsbeispiele dokumentieren in diesem Leitfaden für Züchter und Preisrichter zuchtstandbezogen sämtliche Bewertungskriterien. Die mittlerweile umbenannten Farbenschläge schaffen schließlich klassifizierende Klarheit; die Lektüre klingt aus mit Kurzbeschreibungen in Französisch und Englisch, das Literaturverzeichnis bildet den Abschluss. Eine Monografie, die sich von allen anderen der bisher auf dem aktuellen Büchermarkt befindlichen positiv unterscheidet – und das auf jeder Qualitätsebene.

Hardcover gebunden, beinhaltet : Cauchois – Porträt einer französischen Taubenschönheit; im Format 19,5 x 22,0 cm auf 156 Seiten in Glanzpapierqualität Text und in der Überzahl annähernd 200 farbige Fotos.

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